Giubizo Emanuel

Emanuel, 2007 im Bezirk Musanze geboren, wuchs im Schatten extremer Armut und familiärer Not auf, Eltern Kangindi Immaculée und Senzoga Claude. Mit einem behinderten Vater und einer Mutter, die durch Gelegenheitsarbeit ums Überleben kämpften, war Emanuels Kindheit geprägt von Hunger, Konflikten und langen Zeiten auf der Straße. Er schlief oft unter Brücken, umgeben von anderen gefährdeten Kindern, und erlebte Erfahrungen, die kein Kind ertragen sollte, und wandte sich sogar schädlichen Bewältigungsmechanismen zu, um zu überleben. Alles änderte sich, als Emanuel zu Art for Change Rwanda kam, das er seinen „kleinen Himmel“ nennt. Zum ersten Mal fühlte er sich sicher, verstanden und unterstützt. Das Programm bot nicht nur Bildung, sondern auch emotionale Fürsorge, Beratung für seine Familie und die Werkzeuge, mit denen Emanuel heilen und Hoffnung wiederfinden konnte. Durch Malen und Zeichnen fand er Freude, Sinn und eine Stimme, um seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Heute ist Emanuel in der fünften Primarstufe erfolgreich und geht mit Entschlossenheit und Kreativität in das Lernen ein. Sein Lächeln spiegelt jetzt Hoffnung statt Angst wider, und sein Leben ist ein Beweis für die transformative Kraft von Fürsorge, Chancen und Widerstandsfähigkeit. Von der Straße ins Klassenzimmer,
