16
Jahre alt

IRADUKUNDA Cedric

Jedes Kind hat seine eigene Geschichte, aber die Spenden werden gebündelt und gleichmässig aufgeteilt, um die gesamte Klasse zu unterstützen.

Cedrics Leben war schon in jungen Jahren von Verlust geprägt. Seine Mutter, Uwamahoro Angelique, starb, als er noch ein Kind war, und ließ ihn und seine Familie in einer Welt treiben, die sich plötzlich kalt und unfreundlich anfühlte. Bald darauf verlor er auch seinen Vater, und das Waisendasein stürzte Cedric in ein Leben ohne Schutz, Führung oder die Wärme einer Familie. Ohne den Trost der elterlichen Liebe sah sich Cedric den harten Realitäten des Straßenlebens gegenüber. Kindheitsfreuden wurden durch tägliche Überlebenskämpfe ersetzt, und tiefe psychische Schmerzen wurden sein ständiger Begleiter. Einsamkeit, Angst und Unsicherheit prägten seine frühen Jahre und ließen ihn sich fragen, ob das Leben jemals wieder Hoffnung geben könnte. Dann kam Kunst für Veränderung Ruanda, ein Heiligtum, in dem Cedric endlich Geborgenheit und Zugehörigkeit fand. Hier entdeckte er mehr als nur Bildung — er fand Fürsorge, Verständnis und die Werkzeuge, um zu heilen. Durch Nähen und Modedesign lernte er, seinen Schmerz in Kreativität umzusetzen und Fäden und Stoffe in Ausdrucksformen von Belastbarkeit und Träumen zu verwandeln. Heute geht Cedric mit ruhiger Kraft und neuer Hoffnung. Er weiß, dass er nicht mehr allein ist und dass das Leben selbst im Schatten eines unvorstellbaren Verlustes immer noch voller Sinn, Können und Schönheit sein kann. Der Junge, der einst die Straße überlebt hat, gestaltet jetzt seine eigene Zukunft, Stich für Stich.

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Group of smiling children and teenagers posing outdoors with greenery in the background.